Referenzen

 

 

 

 

Mit ihren vielfältigen Aktionen zur Förderung humanitärer Aktivitäten in Südindien und Ghana haben die Mitglieder des „Freundeskreis humanitäre Hilfe in Indien und Ghana e.V.“ seit langer Zeit eindrucksvoll deutlich gemacht, dass Solidarität und Hilfe für Menschen, die in Armut leben oder durch Naturkatastrophen in große Not geraten sind, auch über eine große räumliche Distanz hinweg möglich ist.

Dabei bildet das Vertrauen in die jeweiligen Kontaktpersonen an den Orten in fernen Ländern, in denen Armut und Bedürftigkeit das Leben vieler Menschen bestimmen, eine wichtige Grundlage für eine gute und auf Dauer angelegte Zusammenarbeit. Denn all die Menschen, die sich durch Geld- und Sachspenden an den hier bei uns durchgeführten Hilfsmaßnahmen beteiligen, möchten sicher sein, dass ihre Hilfe den in Armut lebenden und in Not geratenen Menschen direkt und ohne großen Verwaltungsaufwand zugute kommt.

Dass dieses möglich ist, zeigen deutlich die beiden humanitären Hilfsprojekte in Südindien und Ghana, die durch Wilhelm Hawerkamp aus Kranenburg ins Leben gerufen und mit Unterstützung der Mitglieder des von ihm gegründeten Freundeskreises zu Einrichtungen geworden sind, wo Raum für ein Leben in Würde hergestellt werden soll. Dabei haben die überwiegend von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Kleve stammenden Spenden ihre vollständige Verwendung deutlich sichtbar in Südindien im Bau eines Krankenhauses und der medizinischen Versorgung dort und in Großstadt-Slums sowie in einer Bildungs- und Kindertagesstätte im südghanaischen Tema gefunden.

Die Mitglieder des „Freundeskreises humanitäre Hilfe in Indien und Ghana e.V.“ sowie der „Stiftung – FÜR EIN LEBEN IN WÜRDE“ genießen in der Bevölkerung am unteren Niederrhein großes Vertrauen. Dieses wurde auch besonders deutlich an dem hohen Spendenaufkommen, das dem Freundeskreis nach einem Spendenaufruf in der hiesigen Presse im Dezember 2004 zugunsten der Flutopfer in Südostindien, die durch den TSUNAMI in große Not geraten sind, zugeflossen ist.

Bei seinem 2 1/2-wöchigen Aufenthalt in der Krisenregion sah Wilhelm Hawerkamp sich in der Lage, den Fischern und ihren Familien vor Ort direkt und unbürokratisch zu helfen. Zusammen mit Dr. Frazer und zwei weiteren indischen Helfern koordinierte und organisierte W. Hawerkamp persönlich schon Ende Januar 2005 im Krisengebiet eine Hilfsaktion, indem er aus den dem Verein zugeflossenen Spenden in Südindien Boote, Netze, Außenbordmotoren und Lebensmittel beschaffte und diese den Fischern und ihren Familien übergab.

Wir begrüßen und unterstützen ausdrücklich weitere Hilfsmaßnahmen des Kranenburger Freundeskreises, die in Form von medizinischer Hilfe und finanzieller Unterstützung beim Wiederaufbau von Wohnraum dort im Krisengebiet zugunsten der von dem TSUNAMI betroffenen Menschen durchgeführt werden sollen.

Neben ihren humanitären Hilfsaktionen bemühen sich die Mitglieder des Freundeskreises um Begegnung und kulturellen Austausch zwischen Menschen aus Indien und Ghana und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus unserer Region. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.

Denn durch längere Aufenthalte in den Projekten in Indien und Ghana konnten bereits mehrfach junge Menschen aus dem Kreis Kleve Erfahrungen in den Lebenswelten von Menschen dieser Länder sammeln und die Verhältnisse von solchen Menschen kennen lernen, die überwiegend in Armut leben. Ebenso wie Besuche von Gruppen und Einzelpersonen aus unserer Region in Indien und Ghana stattfanden, waren Besucher aus diesen Ländern im Kreis Kleve zu Gast.

Die Mitglieder des „Freundeskreis humanitäre Hilfe in Indien und Ghana e.V.“ sowie der „Stiftung – FÜR EIN LEBEN IN WÜRDE“ arbeiten ehrenamtlich und stellen Teile ihrer Freizeit in einen guten Dienst. Sie leisten freiwillig einen Beitrag zu einer Kultur des Helfens und Teilens und tragen diese in Schulen, an ihre Arbeitsplätze, in Vereine, Unternehmen der Wirtschaft, Kirchen, Verwaltungen und in private Bereiche. Sie sammeln Spenden, leisten Informationsarbeit und ermöglichen kulturellen Austausch. Sie übernehmen Verantwortung für die Kontaktpersonen und deren Helfer in Indien und Ghana, damit diese ihren eigenen Lebensunterhalt sichern und ihren Bemühungen um medizinische Hilfe, Bildung und Fürsorge nachkommen können.

Eine Stiftung wird diesen Zielen und Erwartungen in besonderem Maße gerecht, denn durch die Erträge eines langfristig angelegten Stiftungsvermögens können die Projekte auf Dauer am Leben gehalten werden und alle bisher geleisteten Spenden stellen somit auch eine Zukunftsinvestition im Kampf gegen Armut und Bedürftigkeit dar.

Gerne unterstützen wir die Arbeit des „Freundeskreis humanitäre Hilfe in Indien und Ghana e.V.“ und der „Stiftung – FÜR EIN LEBEN IN WÜRDE“. Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg bei ihrem humanitären und selbstlosen Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Spreen
Landrat Kreis Kleve
Theodor Brauer
Bürgermeister Stadt Kleve
Günter Steins
Bürgermeister Gemeinde Kranenburg