Holz

Noch immer gibt es in Afrika Regionen, in denen bei verschiedenen Anlässen Maskenauftritte stattfinden. So auch in Ghana. In Aburi, einem kleinen Ort in den Akwpim-Bergen, ca. 35 km von Accra entfernt, leben viele Menschen auch heute noch von der Schnitzerei von Masken und Skulpturen, auch wenn Maskenauftritte dort eher selten sind.

Zwar werden Masken seltener zu rituellen Zwecken verwendet, aber es haftet ihnen oft noch eine Aura des Geheimnisvollen, ja sogar des Unheimlichen und Furchteinflössenden an. Schließlich gelten Masken auch heute noch der Verkörperung der Ahnen oder guter und böser Geister. Sie stellen gefährliche Hexen und Zauberer, Kobolde, Busch- und Wassergeister oder auch Krankheiten dar.

Gerne erklären die Schnitzer aus Aburi den Käuferinnen und Käufern die Bedeutung der Masken bei verschiedenen Zeremonien, und die Verkäufer an den Ständen des Kranenburger Freundeskreises geben diese Informationen gerne an Kunden und Interessenten weiter.

Mit dem Kauf einer Maske aus Aburi holen sich Käuferinnen und Käufer ein wenig alte afrikanische Kultur ins Haus, haben den ghanaischen Schnitzern zu Einnahmen verholfen und stiften ebenfalls dem Wilhelm Educational Complex Nutzen.